Erdbeben-Katastrophe in Kroatien:

Es gab Menge Gespräche wegen der Erdbeben-Katastrophe in Kroatien.
Zunächst hatte ich einen sehr guten, freundlichen schriftlichen Austausch mit Herrn Müller, Vizepräsident ASB Deutschland.
Wir haben uns darauf verständigt, unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und werden abwarten, was es am kommenden Montag nach der internationalen ASB-Konferenz an Informationen gibt, die ggfs. auch uns zum Handeln auffordern.
Von meinem Freund Zlatko Blasevac, Präsident Eurobiker Charity Croatia, erfuhr ich heute morgen zweierlei: er zeigte Bilder, auf denen ein Konvoi österreichischer Feuerwehr mit Bergungsgerät, Containern, Zelten usw. unterwegs ist. Der Konvoi der staatlichen Feuerwehr-Organisation kommt aus Krems / Österreich; vielen Dank, lieber Holger (Bade) für die Info!
Auch Italiener und Ungarn sind unterwegs nach Zentral-Kroatien.
Zlatko beschrieb im Telefonat, dass z.Zt. wirklich Mengen, fast Massen, an Menschen und Material noch unterwegs oder im Erdbebengebiet bereits angekommen sei; wir - in meinen Worten - sollten zunächst "die Füße still halten", wir werden dort aktuell nicht gebraucht, schon gar nicht in diesen Pandemie-Zeiten.
Wir sollten uns lieber damit beschäftigen, ob wir in einem 3/4 oder 1 Jahr in alter Manier Hilfsgüter in dieses Gebiet fahren, denn einen Bedarf daran wird es auf längere Sicht geben.
Somit haben wir für den Anfang eine Orientierungshilfe bekommen, allen Beteiligten herzlichen Dank dafür!
Am Ende bleibt mir persönlich und im Namen der BBH allen Menschen in Kroatien rasche Hilfe, Gesundheit und Versorgung zu wünschen, und für uns hier Bereitschaft* sozusagen einen guten Rutsch ins neue Jahr, herzliche Grüße und bleibt gesund!

*) wie hatte Hans Koschnick, früherer Bremer Bürgermeister und 1994-1996 EU-Administrator in Mostar einmal über uns gesagt: "Ihr seid Brückenbauer und NGO's der zweiten Welle". In diesem Sinne....

Ihr / Euer

Hermann Munzel


Aktueller Stand unserer Planungen und Aktivitäten:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,
ich möchte kurz über den aktuellen Stand unserer Planungen und Aktivitäten berichten. Unter Beachtung der Pandemie-Entwicklungen und den dazu getroffenen Regelungen wird uns allen wohl zunehmend klar, dass es zunehmend nicht sicher ist, dass wir in diesem Jahr den bereits im letzten Jahr ausgefallenen Transport nachholen können; im Mai wird es sowieso nicht gehen und ob wir im September / Oktober werden fahren können, ist auch unsicher. Im Vorstand werden wir im April dazu klare Entscheidungen zu fällen und mitzuteilen haben.
Infolgedessen bekommen wir nun erneut ein Problem mit den Lagerkapazitäten: im Bremer Hafengebiet lagern beim befreundeten Unternehmen „Port Service“ ca. 7 LKW-Ladungen, 3 bei Hermes in Friedewald, einiges in Thören, manches zwischengelagert bei Spendern und wiederum einiges westlich von Potsdam bei der Bundeswehr. Zusammengenommen ergibt sich daraus sicher ein Transportaufkommen von aktuell ca. 16 Ladungen, wie geplant. Andererseits gibt es fortlaufend Ankündigungen von neuen Spenden, darunter wirklich gutes Material, außerdem gibt es noch alte Ankündigungen beispielsweise vom Regional-Krankenhausverbund Hannover, der die angekündigten Betten zunächst Corona-bedingt für Sondereinrichtungen behielt, aber beizeiten wieder anbieten wird und wir grundsätzlich gern übernehmen würden. Fazit: Lagerraum fehlt!
Ich habe mich daraufhin und aktuell entschieden, für eine dementsprechende Suche eine Kampagne zu starten: ich schrieb mit entsprechenden Anfragen im Namen der BBH Wirtschaftsförderer der Region (Landkreise Diepholz und Oldenburg) an, bekam einige Rückmeldungen, der Chefredakteur der regionalen „Kreiszeitung“ gab heute einen Artikel heraus (siehe Anlage). Der Bürgermeister des Ortes Bassum bekam davon Kenntnis, informierte das hiesige „BNI-Chapter“ (Business Network International), eine Vertreterin dessen kontaktierte mich gestern und heute morgen nahm ich online (Zoom) an einem entsprechenden Meeting teil. An dem wiederum nahm auch der Bürgermeister der Stadt Achim teil, der seinerseits den LK Verden aktivieren will.
Zusammenfassung: für die BBH bin ich sehr dankbar für die Reaktionen und gestarteten Aktivitäten. Ich möchte auch jeden Adressaten dieses Newsletters bitten, ins Nachdenken zu kommen und ggfs. nach Lagerungsmöglichkeiten zu suchen. Wir brauchen ca. 500 – 600 m² bis maximal April 2022. Im Zusammenhang mit unserem Status und der Satzung sind wir nicht in der Lage, Mieten zu zahlen, können jedoch für entsprechende Mietkosten Spendenbescheinigungen ausstellen. Wenn bei / in einer solchen Halle für die jeweiligen kurzen Besuche unsererseits zum Be- und Entladen ein Gabelstapler zur Verfügung stände, so wäre das perfekt; alternativ wäre ein Zugang per Rampe günstig. Ich bitte alle Angeschriebenen um Mithilfe!!!

Danke und herzliche Grüße, im Namen der BBH

 

Hermann Munzel


Balkan-Tour 2018: