Eigentlich hatten wir dies Jahr einen Transport auf den Balkan geplant. Da es jedoch Einfuhrprobleme gab, hat sich unser diesjähriger Spendentransport in zwei Transporte aufgeteilt. Nach diesem gescheiterten Transport Richtung Serbien und Bosnien, wurde jetzt mit einem zusätzlichen LKW und Spenden das Transportziel Ukraine, genauer nach Tscherkassy geplant. Trotz einiger Bedenken, dass es zu gefährlich ist, kann ich gleich entgegenwirken, denn es geht zuerst nach Lwiw (Lemberg). Dort werden unsere LKW umgeladen und dann geht es mit einheimischen LKW weiter in die Zielgebiete. Zur Lage: Tscherkassy liegt ca. 160 km südöstlich von Kiew und benötigt Hilfsgüter für die Binnenflüchtlinge. Wir haben neben medizinischen Betten und gynäkologischen Ausrüstungen, Bekleidung, Kinderspielzeug, Schulmöbel und Unterrichtsmaterial. Aber auch Bekleidung für das Krankenhauspersonal wurde gespendet, genauso wie Schutzjacken für die Feuerwehr. Gestern wurde der siebte LKW beladen. Jetzt werden sich unsere administrativen Köpfe um den Zoll kümmern, aber auch unser lieber Herrmann, der sich um die Maut-Befreiung kümmert. und eine gute Reisevorbereitung erarbeitet. An dieser Stelle ein Dank an die Unternehmen, ohne sie namentlich zu erwähnen, die ihre Fahrzeuge, mit und auch ohne Personal zur Verfügung stellen. Am 17. Juli ging es mit den LKW Richtung Polen. Hier wurde ein Zwischenstopp eingelegt, um dann ausgeruht an die ukrainische Grenze zu gelangen. Wir wurden von hilfsbereiten Mitstreitern aus der Ukraine empfangen, die uns dann zügig durch den Zoll brachten. Noch am Abend wurden die LKW entladen und die ersten Hilfsgüter umgeladen. Unsere Truppe machte sich dann wieder Richtung Grenze und konnte bald wieder zu Hause sein.